CHINA

Chinese Green Tea

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Chinesischer grüner Tee Zubereitung

ZubereitungDie chinesischer grüner Tee Zubereitung ist ganz einfach, wenn Sie ein paar Regeln befolgen. Grüner Tee wird nie mit kochendem Wasser überbrüht, sondern bei einer Temperatur zwischen 60 und 80°C. Sie finden die genaue Angabe für jeden Tee auf der Artikelseite und auf der Verpackung.

  1. 1. Bringen Sie Wasser zum kochen und lassen Sie es auf die gefragte Temperatur abkühlen (dabei ist ein Teethermometer nützlich).
  2. 2. Nun können Sie den Tee überbrühen, man verwendet 1 Teelöffel pro Tasse Wasser (0,25 Liter).
  3. 3. Lassen Sie den Tee in einem großen Filter frei "floaten". NAch 2-3 Minuten Ziehzeit ist er fertig.

Dank moderner Hygienestandards ist es heute NICHT mehr notwendig den Tee vor der Zubereitung zu waschen, also den ersten Aufguß weg zu schütten. Das beste Geschmackserlebnis erzielen Sie mit gefilterten Leitungswasser. Chinesischer grüner Tee kann mehrfach aufgegossen werden, verlängern Sie dazu die Ziehzeit jeweils um eine Minute. 

 

 

Chinesische Teesorten im Überblick

  • Gunpowder (chinesisch Pinyin lu`chá) wird aus der Teepflanze Thea camellia sinensis hergestellt. Die Teeblätter des Gunpowder sind klein und kugelförmig gerollt. Durch Rösten in heißen Wopkpfannen kommt der charachteristische, kräftig herb-frische Geschmack zustande. auf den sich auch der Name (Schießpulver) bezieht.
  • Sencha ist der wohl bekannteste grüne Tee aus China. Dabei ist Sencha eigentlch eine japanische Teesorte. Für die Herstellung von China Sencha werden die Teeblätter nach der Ernte nicht - wie sonst in China üblich - geröstet, sondern mit Wasserdampf behandelt. Dieses Verfahren haben sich die Chinesen bei den Japanern abgeschaut. Auch der Name Sencha ist japanisch und bedeutet "gedämpfter Tee". Dennoch haben die Chinesen die Herstellung von Sencha Grüntee perfektioniert und die Sorte Grüntee Sencha gehört heute zu den beliebstesten Grünteesorten aus China. Sein Geschmack ist frisch und leicht grasig. 
  • Lung Ching, auch Drachenbrunnen Tee genannt gehört zu den hochwertigsten Teesorten aus China. Lung Ching hat lang gestreckte und gepresste Blätter und ein mild, liebliches Aroma mit blumigen Noten. Er stammt aus der Stadt Hangzou. Auf ca 150 km² werden hier jährlich etwa 300 Tonnen Lung Ching Tee hergestellt. Lediglich die Knospen und die jungen Triebe werden geerntet. Für die Herstellung von einem Kilo Lung Ching benötigt man 7.000 - 8.000 Knopsen. In Hangzou gab es einen Brunnen, in dem ein Drache hauste, der den Dorfbewohnern das Leben schwer gemacht hat. Nachdem um diesen Brunnen aber die feinen Lung Ching Grüntee Pflanzen angebaut wurden, hat sich der Drache an diesen gütlich getan und die Dorfbewohner hatten ihre Ruhe. Daher stammt der alternative Name dieses Tees: Drachenbrunnentee.
  • Chun Mee ein feinherber Grüntee aus China.  Der Name bedeutet "kostbare Augenbraue", er stammt aus der Provinz Jiangxi im Südosten des Landes. Die getrockneten Teeblätter haben einen matten Glanz und sind in Halbmondform gebogen. Sein Geschmack ist kräftig und leicht rauchig, er ist weniger süß als andere Teesorten aus China sondern hat eher eine feine Säure. Charakteristisch ist ein Nachgeschmack, der an frische Pflaumen erinnert. 
  • Pi Lo Chun ist ein interessanter, gesunder und fruchtiger Grüntee. Seinen Name stammt von seinen spiralförmig gerollten Blättern, übersetzt bedeutet er „Frühlingsschnecke“.  Das gibt auch Aufschluss über den Erntezeitpunkt, dieser chinesische grüne Tee wird ausschließlich im Frühling geerntet.  Er stamt aus der Provinz Yunnan und wird auf ganz besondere Weise angebaut. Die Teebüsche wachsen inmitten von Obstbäumen, deren Fallobst den Boden mit Nährstoffen versorgt. Daher stammt sein fruchtiges Aroma, das je nach Obstsorte unterschiedlichste Geschmacksausprägungen haben kann.
  • Yunnan Tee ist ein milder Tee mit wenig Bitterstoffen aus nebligen Höhenlagen des Yunnan Gebirges

 

Chinesischer Tee und seine Wirkung

Chinesischer Tee WirkungChinesischer grüner Tee enthält viele verschiedene Inhaltsstoffe, die unterschiedliche Wirkungen im menschlichen Körper haben. Neben Mineralien und Vitaminen enthält er Koffein, Flavanoide und Polyphenole. Bis zu 3% beträgt der Koffein Gehalt. Es regt das zentrale Nervensystem an, erhöht Herzfrequenz und Blutdruck und erweitert die Blutgefäße. Diese Kombination wird vom Menschen als wachmachend und stimmungsaufhellend empfunden. Das Koffein aus Grüntee wirkt zwar etwas langsamer als bei Kaffee, aber dafür länger. Bis zu 5 Stunden dauert es, bis die Wirkung nachlässt. 

Auch die gesundheitliche Wirkung von chinesischem Grüntee ist äußerst geschätzt. In der asiatischen Medizin kommt er schon lange als Heilmittel zum Einsatz. Auch in der westlichen Medizin kommt er im Kampf gegen verschiedene Krankheiten zum einsatz. Chinesischer grüner Tee hat einen positiven Effekt auf Diabetes, Krebserkrankungen und Alzheimer. Außerdem stärkt er die Blutgefäße und gleicht Blutdruckschwankungen aus. Regelmäßiger Konsum reduziert das Risiko von Blutgerinnseln und Herzinfarkt. Die Aufnahme von Fetten, die zu hohem Cholesterinspiegel führen wird gehemmt. Verantwortlich ist das enthaltene Polyphenol Epigallocatechingallat, kurz EGCG. 

 

 

 

 

 

Mit chinesischem grünen Tee abnehmen

Aktuelle wissenschaftliche Studien belegen, dass chinesicher grüner Tee beim Abnehmen unterstützt. Folgende Reaktionen im menschlichen Körper wurden nachgewiesen:

  • Anregung des Stoffwechsels
  • Steigerung der Fettverbrennung
  • Senkung des Hungergefühls

Verantwortlich ist das Polyphenol EGCG, das den Blutzuckerspiegel niedrig hält. Nur bei niedrigem Insulinspiegel kann der Körper die Fettverbrennung starten und die Einlagerung von neuen Fettzellen hemmen. So purzeln die Pfunde schnell und nachhaltig. Als positiver Nebeneffekt beugt er so der Entstehung von Diabetes vor und hält den Cholesterinspiegel niedrig. Außerdem verlieren Sie durch die entwässernde Wirkung auch eingelagertes Wasser. 

Besonders die Sorte Sencha enthält viel EGCG. Den optimalen Effekt erzielen Sie, wenn Sie 30 Minuten vor dem Essen eine große Tasse Sencha Tee trinken. Das reduziert auch gleichzeitig das Hungergefühl bei der anstehenden Mahlzeit. Eine Menge von 2 Litern pro Tag ist optimal. 

 

Chinesischer grüner Tee - die wichtigsten Anbaugebiete

China ist das viertgrößte Land der Erde. Dementsprechend groß ist die Vielfalt in der Meganation. Tee wird in 20 Provinzen angebaut, die sich wie folgt gliedern:

  • Im Westen konzentriert sich der Teeabau auf Sichuang und die Nachbarprovinzen 
  • Im Süden stellen die Provinzen Guangdong und Fujian den Löwenanteil der chinesischen Teeproduktion
  • Nördlich des Jangtse liegen mit Hunan und Anhui ebenfalls wichtige Anbauregionen.
  • Südlich des Jangtse herrschen nur bedingt günstige klimatische Bedingungen für den Teeanbau, hier stammen nur mittelmäßige Teequalitäten her.

Im folgenden stellen wir Ihnen die wichtigsten Provinzen vor:

  • Anhui liegt im Südosten Chinas. Nahe der Hauptstadt Hefei liegt der Gelbe Berg (Huangshan), der für feinsten Grüntee bekannt ist. Anhui ist geprägt von Gebirgen auf der einen Siete und Ebenen auf der anderen Seite. Das Klima ist subtropisch und die Nähe zur Handelsmetropole Hogkong begünstigt den Export in alle Welt. 
  • Fujian im Südosten Chinas grenzt an das südchinesische Meere. Im Norden liegt das Wuyi Geborge. Die Hauptstadt der Provinz ist Fuzhou, das Klima ist subtropisch. Fujian ist das bedeutendste Anbaugebiete Chinas. Prominenteste Sorten sind der Wuyi-Shan, der Tien Guan Yin sowie der Pouchong, der zu den 10 bedeutendsten Tees in China gehört.
  • Guangdong ist die südlichste Provinz Chinas, das Klima ist tropisch. Im Norden liegt das Nanling Gebirge, im Süden die Metropole Hongkong. Der wohl bekannteste Tee aus Guangdong ist der Lotustee. Im Bergland werden außerdem weitere beliebten Teesorten angebaut. In der Hauptstadt Guangzhou steht das älteste Teehaus Chinas. 

 

 

 

Die Geschichte von chinesischem grünen Tee

GeschichteChina ist das Mutterland des Tees. Bereits im Jahr 2.000 Jahre v.Chr. wurde in China Tee konsumiert. Besonders grüner Tee ist hier sehr verbreitet. In China ist die Teekultur stark mit dem Alltag verwoben. Bereits seit 4.000 Jahren wurde wird hier das Teetrinken praktiziert. Die Legende besagt, dass Tee von Kaiser Shen Nung (ca. 2700 v.Chr.) entdeckt wurde. Dieser stand mit einer Trinkschale heißen Wassers in seinem Garten als eine Windstoß drei Blätter eines wild wachsenden Teestrauches in seine Schale wehte. Der Kaiser mochte den angenehmen Duft der Infusion er kostete. Von diesem Augenblick an, wollte er nur noch Tee trinken. Hierbei handelt es sich natürlich um eine Legende, aber sicher ist, dass bereits im Jahr 221 v. Chr. eine Teesteuer existierte.

Während der Tang-Dynastie (618-907) wurde Tee zum Lieblingsgetränk des kaiserlichen Hofes. Von dort aus dauerte es natürlich nicht lange, bis das Getränk auch in der Bevölkerung populär wurde. Die buddhistischen Mönche schätzten das Getränk während ihren Meditationen und begannen deshalb selbst Tee anzubauen. Zu dieser Zeit erschien auch das älteste, heute noch bekannte Buch über Tee, verfasst von Chajing Lu Yu.

In der folgenden Song-Dynastie wurden erste Teewettbewerbe eingeführt, um die besten Sorten des Landes zu prämieren. Gleichzeitig wurde die Kunst des Teekochens verfeinert, zu dieser Zeit entstand die chinesische Teezeremonie. 

Zwischen den verschiedenen Provinzen gibt es heute massive Unterschiede, was den Teegenuss angeht. In Peking ist besonders der Jasmintee sehr populär. Im Süden, in der Provinz Fujian wird eher schwarzer Tee getrunken. In Tibet wird der so genannte „Ziegeltee“ geschätzt, der mit Reiswasser zu Blöcken gepresst wird, gewürzt mit Salz und verfeinert mit Yak-Butter ist er allerdings für unseren Gaumen etwas gewöhnungsbedürftig. In Südchina wird Tee auch oft mit weiteren Zutaten kombiniert, geröstete Sojabohnen, Sesam und Ingwer sind besonders populär. Ein Beleg der großen Bedeutung des Tees in China ist die Tatsache, dass Gäste zum Zeichen der Wertschätzung immer mit Tee bewirtet werden. Dabei bietet immer eine jüngere Person dem Gast eine Tasse Tee an, um ihre Ehrerbietung zu zeigen. Auch die Tauglichkeit einer potentiellen Schwiegertochter wurde an Ihrer Kunst in der Teezubereitung bemessen. An der Form und dem Material der Teekanne kann man den gesellschaftlichen Status einer Familie ablesen.Tee spielt auch bei Hochzeits- und Verlobungsritualen eine Rolle.

 

Das Koffein in chinesischem grünen Tee

KoffeinChinesischer grüner Tee enthält Koffein, wieviel genau hängt vom verarbeiteten Pflanzenteil ab. Die höchste Konzentration findet sich in den Knospen (4,5%), die Stiele enhhalten dagegen nur sehr wenig (0,5%). Die Wirkung des Koffein wird vom Menscen als anregend und stimmungsaufhellend empfunden. Dies kommt von einer Kombination verschiedener Effekte im menschlichen Körper. Koffein regt das zentrale Nervensystem an, erhöht der Herzfrequenz, erweitert die Bronchien, Pupillen und Blutgefäße und steigert den Blutdruck. Außerdem hat es eine harntreibende Wirkung.  

Verantwortlich für die Entdeckung von Koffein war Friedlieb Ferdinand Runge. Diesem gelang es im 18. Jahrhundert als erstem das Alkaloid zu isolieren und zu erforschen. Koffein ist die am häufigsten konsumierte pharmakologisch wirksame Substanz der Welt.