OTHER ORIGINS

Black Tea from various origins

Schwarzer Tee aus Nepal Nepal, Sikkim and Indonesia

 

Sikkim Temi - schwarzer Tee vom Fuß des Himalaya

Der Bundesstaat Sikkim liegt im Norden Indiens an den Südhängen des Himalaya. Er grenzt an Nepal, China und Buthan und war bis in die 1970er Jahre ein eigenständiges Königreich. Die Geografie ist geprägt vom Hochgebirge, Sikkim ist von drei Seiten von Bergketten begrenzt sowie der Quelle des mächtigen Flusses Brahmaputra. Im Süden liegt das berühmte Anbaugebiet Darjeeling. 

In Sikkim gibt es 5 Jahreszeiten, neben Frühling, Sommer, Herbst und Winter hat man hier eine Monsunperiode mit vielen Regenfällen und heißem Klima. Deshalb ist die Landwirtschaft ein wichtiger Wirtschaftsfaktor hier. Neben Reis, Orangen und Gewürzen wird hier Tee angebaut. Es gibt nur eine einzige PLantage, die nahe der Hauptstadt Temi gelegen ist. Besitzer ist die ehemalige Königsfamilie Sikkims. der hier wachsende Tee gehört zu den hochwertigsten indischen Teesorten und ähnelt stark dem Darjeeling Tee. Die Blätter sind klein und bleiben auch nach der Fermentation grün. Der Geschmack ist jedoch etwas kräftiger als bei Darjeeling Tee. Neben blumigen Noten finden sich auch ausdrucksstarke fruchtige Aromen in der Infusion. Angebaut wird hier schon seit Jahren nach Bio Richtlinien. Geerntet werden traditionell ausschließlich die zarten, frischen Blätter und Knospen. Mit einem Teeingehalt von 4,5% ist Sikkim Temi einer der stärksten Schwarztees. Er enthält außerdem viele Vitamine, Mineralien Flavenole und Catechine.

 

Nepal Tee - Zubereitung, Herstellung & Wirkung

Nepals ältesten Teegarten gibt es seit 1863, damals schenkte der chinesische Kaiser den Nepalesen einige Teesamen samt einiger Mönche, die diesen kultivierten. Bis vor wenigen Jahren gehörten alle 85 Teegärten Nepals dem Staat. Inzwischen wurden fast alle Plantagen privatisiert. Das hat der Qualität gut getan. Es wurden junge Teepflanzen in hervorragenden Hochlandlagen mit besten Wetterbedingungen gesetzt. Heute zählt Nepal Tee zu den hochwertigsten Teesortern der Welt und steht den Teesorten aus dem benachbarten Darjeeling in nichts nach. Die Ernte findet zwischen April und Oktober statt. Jede Woche zupfen die Pflückerinnen die jungen Triebe von den Teesträuchern. Der fertige Tee hat ein kleines Blatt, dass auch nach der Fermentation noch grün bleibt. Er leuchtet bernsteinfarbig in der Tasse, schmeckt zart nach Blüten und Früchten und hat besonders wenig Bitterstoffe. Vor Ort wird Nepal Tee als Chiya getrunken, gewürzt mit Ingwer, Kardamom, Zimt und etwas Milch. Nepal Tee enthält ca. 4,5% Koffein und gehört damit zu den stärksten Teesorten. Deshalb wirkt er anregend und strimmungsaufhellend.

 

Java Tee – Herstellung, Zubereitung & Wirkung

Java Tee stammt von der indonesischen Insel Java im indischen Ozean. Hier liegen westlich der Stadt Preangan im Bamdung Gebirge viele Teeplantagen. Das Gebirge ist vulkanischen Ursprungs, deshalb sind die Böden von der Asche sehr fruchtbar. Auch das tropische Klima mit hohen Temperaturen und vielen Niederschlägen begünstigen den Anbau von Tee. Hauptsächlich schwarzer Tee wird hier produziert, der kräftig schmeckt mit fruchtigen Noten und wenig Bitterstoffen. Die Landwirtschaft ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor auf Java, neben Tee wächst hier auch Kaffee, Tabak und Mais. Gestiftetz wurde der Teeanbau im 18. Jahrhundert von den niederländischen Kolonialherren, also rund 100 Jahre früher als in Darjeeling oder Assam.